Knock-out für Knock-Outs?

Es fallen bei CFDs keine Finanzierungskosten an, wenn die Geschäfte intraday, also innerhalb der Handelszeiten aufgebaut und wieder geschlossen werden. Der CFD-Handel ist demnach so simpel, wie der Kauf einer Aktie.

Folgt man den Einschätzungen der CFD-Experten, wächst der CFD-Markt in den nächsten Jahren überproportional an und die Popularität von CFDs steigt insbesondere unter risikofreudigen Anlegern. Für die interessierten Kunden ist es recht einfach den CFD-Handel zu starten: sie suchen sich den Broker ihrer Wahl (Brokerauswahl bzw. Brokertest) und eröffnen einfach und unkompliziert ein Handelskonto. Danach wählen sie den Basiswert aus, auf dessen Kursentwicklung sie wetten möchten.

Während der Anleger bei Knock-Out Produkten zeitintensiv eine Auswahl zwischen den von verschiedenen Emittenten begebenen Basispreisen und dementsprechend unterschiedlichen Hebeln treffen muss, sind die Anleger bei CFDs flexibel bei Wahl ihres Hebels. Sie können selbst die Höhe bestimmen.

Außerdem bestimmen sie selbst, wie viel Risikokapital für ein CFD-Geschäft investiert werden soll. Ein weiterer Vorteil von CFDs gegenüber Knock-Out Produkten ist die außerordentliche Vielfalt an Basiswerten. Einige CFD-Broker bieten mehr als 1.000 unterschiedliche Aktien für den CFD-Handel an. Gegenüber Knock-Outs müssen Investoren bei CFDs jedoch

beachten, dass das Sie in der Regel selbst individuell Stopps setzen müssen, um Verluste von Anfang an zu begrenzen. Denn Anleger in CFDs sollten wissen, dass ein potenzieller Verlust, wie bei Futures, nicht nur auf das eingesetzte Kapital (Margin) begrenzt bleiben muss. Läuft der Markt entgegen der in der Wette eingegangenen Richtung kann der Verlust über die hinterlegte Sicherheitsleistung hinaussteigen.

ABN Amro mit ihrer CFD-Handelsplattform marketindex bietet hierfür einen eingebauten Stopp an. Bei ande-ren CFD-Brokern muss der Kunde die Stoppmarken individuell setzen.

Der Marktführer, CMC Markets, bietet in diesem Zusammenhang auch eine interessante Alternative mit den so genannten garantierten Stopps an. Hier fallen zwar geringfügig zusätzliche Gebühren an, der risikobewusste Privatanleger greift aber dennoch zu dieser garantierten Variante, die insbesondere in schnellen Märkten ihre Berechtigung findet.

Alles in allem stellen CFDs als neue Finanzderivate eine einfache, unkomplizierte und dazu kostengünstige Alternative für die Spekulation auf steigende oder fallende Kurse dar. Sie sind bestens geeignet für risikobewusste Anleger, die auf kurzfristige Kursveränderungen direkt handeln möchten.