Kosten beim Handel mit CFDs
Natürlich sind auch beim Handel von CFDs Kosten zu beachten.
Broker-Gebühren
Für das Eröffnen oder Schließen (Verkauf Long-Position bzw. Rückkauf Short-Position) berechnen CFD-Broker Gebühren, die zwischen 0,08% und 0,25% des Anlagevolumens – nicht der Sicherheiten – betragen.
Beispiel: Sie kaufen CFDs auf 100 Daimler-Aktien, die aktuell 60 Euro kosten. Der Kaufpreis eines CFDs beträgt ebenfalls 60 Euro. Das Anlagevolumen beläuft sich demnach auf 100 CFDs x 60 Euro = 6.000 Euro.
Bei einer angenommenen Gebühr von 0,10% errechnen sich sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf Gebühren von je (etwa) 60 Euro (sofern der Verkaufspreis ebenfalls wieder bei etwa 60 Euro liegt.
Spread
Als Spread wird die Differenz zwischen dem An- (Bid) und Verkaufskurs (Ask) des Brokers bezeichnet.
Eine Long-Position können Sie im Beispiel nur zu 60,00 eingehen. Sollten Sie die Long-Position in der nächsten Sekunde wieder schließen, also verkaufen, so entsteht Ihnen ein Verlust in Höhe von 0,03 Euro pro CFD, da ein Verkauf zum Preis von 59,97 möglich ist – vorausgesetzt der Preis hat sich nicht bereits geändert. Bei 100 CFDs – wie im Beispiel Long-Position dargestellt – ergibt sich ein Verlust in Höhe von 100 x 0,03 = 3 Euro.
Eine Short-Position können Sie in dem gezeigten Beispiel nur zum Preis von 59,97 eingehen. Sollten Sie die Short-Position in der nächsten Sekunde wieder schließen, also zurück kaufen, so entsteht Ihnen ein Verlust in Höhe von 0,03 Euro pro CFD, da ein Rückkauf nur zu einem Preis von 60,00 möglich ist. Bei einer Short-Position in Höhe von 100 CFDs ergibt sich ein Verlust in Höhe von 100 x 0,03 = 3 Euro.