Überblick über Orderarten

Im Handel mit CFDs bieten die Broker eine Reihe von Orderarten an, die häufig sehr nützlich sein können.

Für das schnelle Handeln sind Market Orders am besten. Um nicht zu einem ungewollten Kurs zu handeln, bieten sich Limit Orders an. Bestimmte Einschränkungen wie „Fill or Kill“ garantieren Ihnen, dass die ganze Order komplett ausgeführt oder gelöscht („kill“) wird. Zur Risikobegrenzung sind insbesondere Stop Orders und garantierte Stop Orders sinnvoll. Hier sind die typischen Orderarten im Überblick:

Market Order (MO)

MO stellen sicher die schnellste und einfachste Art dar, einen Auftrag zu erteilen. Die Order wird zum aktuell vom Broker gestellten Kurs gehandelt.

Vorteil: Wenn Sie schnell handeln wollen und es Ihnen auf den exakten Kurs nicht so sehr ankommt, ist dies die beste Variante.

Nachteil: Bei schnellen Kursbewegungen handeln Sie schnell zu einem Kurs, der Ihnen gar nicht lieb ist. Die Broker ändern Ihre Preisstellung etwa alle 10 Sekunden. Sie müssen also ziemlich schnell sein.

Limit Order

Order, bei der Sie einen Preis vorgeben, zu dem Sie maximal kaufen bzw. minimal verkaufen würden. Eine Kauforder wird nicht ausgeführt, wenn der aktuelle Preis oberhalb Ihres Limits ist. Eine Verkaufsorder wird nicht ausgeführt, sofern der Preis unterhalb Ihres Limits ist.

Vorteil: Sie haben die Sicherheit, CFDs nicht zu einem zu hohen – über Ihren Vorstellungen – liegenden Preis zu kaufen bzw. nicht zu einem zu niedrigen Preis zu verkaufen.

Nachteil: Sollte Ihr Limit nicht erreicht werden, so handeln Sie womöglich nicht. Beispiel: Bei einem Preisanstieg und einem zuvor erteilten zu niedrigen Kauflimit, kaufen Sie nicht und die Preise steigen. Ihnen entgehen möglich Gewinne.

Stop Order

Zur Begrenzung von Verlusten bieten sich Stop-Orders an.Stop-Orders sind Orders, die erst ausgeführt werden, wenn ein bestimmter Preis erreicht worden ist. Beispiel: Der Preis eines CFD fällt von 100 auf 90. Eine Stop Order wurde mit einem Preis von 90 erteilt. Fällt der Preis auf 90, so wird die Order aktiviert – „getriggert“ – und Sie verkaufen zu dem nächsten Preis. Es wird also eine Marktorder aktiviert.

Vorteil: Stop-Orders bieten Schutz bei fallenden Kursen. Bei steigenden Kursen können sie genutzt werden, um die Entwicklung eines Trends nicht zu verpassen.

Nachteil: Bei den meisten Stop Orders werden Marsket Orders aktiviert. Sie wissen also nicht, ob Sie die CFDs zum Auslösepreis („Triggerpreis“) oder einem ganz anderen Preis kaufen oder verkaufen.

Variante: Trailing Stop, eine Stop Order, bei der das Trigger (Auslöse-)-Limit bei veränderten Kursen stets angepasst wird